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Phospatidylserin

Lupe mit Fokus auf Phospatidylserin auf dunkelblau

Phosphatidylserin gehört zur Gruppe der Phospholipide und befindet sich zum grössten Teil in Zellmembranen im Gehirn und im zentralen Nervensystem. Es spielt eine wichtige Rolle im Informationsaustausch zwischen den Zellen.

Inhalt

Gut zu wissen über Phosphatidylserin

  • Der Tagesbedarf liegt bei ungefähr 200-300 mg
  • Die durchschnittliche Zufuhr beträgt schätzungsweise 130 mg/Tag
  • Phosphatidylserin kann in jedem Alter unterstützend eingesetzt werden
  • Phosphatidylserin wird für Nahrungsergänzungsmittel oft aus Sojalecithin oder Kohl gewonnen

Welche Funktionen hat Phosphatidylserin?

Zusammen mit anderen Phospholipiden ist Phosphatidylserin ein wichtiger Grundbaustein von Zellmembranen. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Kommunikation innerhalb der Zelle und bei der Übertragung biochemischer Signale in das Zellinnere. Ebenfalls ist es für den Informationsaustausch zwischen den Zellen nötig. Es beeinflusst die Freisetzung von Botenstoffen wie Serotonin oder Dopamin und führt dadurch zu einer gesteigerten mentalen Leistungsfähigkeit (Konzentration, Gedächtnis, Lernfähigkeit).

Phosphatidylserin übernimmt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Zudem schützt es Zellen vor freien Radikalen und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften.

Phosphatidylserin: nicht nur wichtig für Konzentration und Gedächtnis

Kognitive Fähigkeiten, Hirnfunktion: Phosphatidylserin verbessert bei einer Anwendungsdauer von 6 bis 15 Wochen:

  • die mentale Leistungsfähigkeit
  • Lernleistung, Konzentration, Aufmerksamkeit
  • Denkvermögen und Motorik
  • Gedächnisleistung, Kurz-/Langzeitgedächtnis
  • die psychische Stabilisierung bei Depressionen

Stress, Prüfungen, Sport: Phosphatidylserin eignet sich speziell für Personen, die in Schule, Studium oder Beruf stark gefordert sind. Durch die Reduktion des Stresshormones Cortisol scheint es die Stressreaktion des Körpers zu verringern. Dosierung: 300-800 mg/Tag

Im Sport ist die Aufnahme sinnvoll, da es nebst der Verbesserung der kognitiven Fähigkeit auch eine Verbesserung der Aufnahme von Glucose in die Muskelzellen bewirken kann. So fördert Phosphatidylserin die Regeneration nach sportlicher Belastung.

Wie kann sich ein Phosphatidylserin-Mangel äussern?

Ein Mangel kann sich in einer verminderten Freisetzung von Neurotransmittern, insbesondere von Acetylcholin äussern, was mit einer verschlechterten Reizweiterleitung verbunden ist. Ebenfalls führt ein Mangel zur Rückbildung der Nervenzell-Dendriten (Fortsätze der Nervenzellen), welche wichtig für das Empfangen von Reizen sind.

Eine gestörte Signalübertragung beeinträchtigt die mentale Leistungsfähigkeit, insbesondere:

  • Erinnerungs- und Lernleistung
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Denkvermögen, Sprache und Motorik
  • nachlassende Gedächtnisleistung

Wie reich an Phosphatidylserin ist die heutige Ernährungsweise?

Die heutige Ernährung ist oft arm an Phosphatidylserin. Gerade bei fett- oder cholesterinarmer Ernährung (z. B. vegetarisch, vegan, Low-Fat-Diät) ist die notwendige Menge von 200 bis 300 mg pro Tag oft nicht gewährleistet. Zur Vorbeugung werden 300 mg/Tag empfohlen und nach ca. 4 Wochen kann auf eine Dosierung von 100 bis 200 mg umgestellt werden.

Der Körper kann Phosphatidylserin zu einem Teil auch selbst herstellen, jedoch nimmt die körpereigene Produktion insbesondere mit zunehmendem Alter ab. Zur Biosynthese von Phosphatidylserin werden die Aminosäure Serin, Glycerophosphat sowie Fettsäuren benötigt. 

Die wichtigsten Lebensmittelquellen für Phosphatidylserin (pro 100 g)

Hering 360 mg
Innereien 305 mg
Weisse Bohnen 107 mg
Pouletbrust (mit Haut) 85 mg
Rindfleisch 69 mg