Physiologische Auswirkungen von Stress – Adaptogene als Regulatoren
Stress beeinflusst das autonome Nervensystem und hat Auswirkungen auf Kreislauf, Immunsystem, Entzündungen, Stoffwechsel und Gehirn (Gedächtnis, Emotionen). Adaptogene sind pflanzliche Substanzen, welche Stressresistenz regulieren können (Beispiele: Rhodiola, Siberischer Ginseng, Ashwagandha, Ginseng, Schisandra). In dem Vortrag werden die biomedizinischen Grundlagen sowie zell- und molekularbiologische Wirkmechanismen und Anwendungsbeispiele von Adaptogenen vorgestellt und kritisch diskutiert.
Abteilungsleiter, Johannes-Gutenberg-Universität
Prof. Dr. Thomas Efferth ist Lehrstuhlinhaber der Abteilung Pharmazeutische Biologie (Institut für pharm. und biomed. Wissenschaften, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz). Er wurde mit 10 internat. Wissenschaftspreisen ausgezeichnet und ist Honorarprofessor an mehreren internat. Universitäten (inkl. Gastprofessur am McLean Hospital, Harvard Medical School, Boston, USA). Er ist ordentliches Mitglied der Academia Europaea und der World Academy of Sciences. Seine 900+ PubMed-gelisteten Publikationen in begutachteten Fachzeitschriften (Krebsforschung, Naturstoff-Pharmakologie, Bioinformatik, mentalen und neurodegenerativen Erkrankungen, Infektionserkrankungen und Umwelttoxikologie) wurden 82.000+ Mal zitiert (Hirsch-Faktor: 125). Laut Stanford Citation Ranking gehört er zu den 2% der am meisten zitierten Autoren weltweit. Efferth ist Chefredakteur der Fachzeitschrift Phytomedicine.
